Klassisches Feng Shui – In der Balance liegt die Kraft

23. April 2009

Wind und Wasser lautet die Übersetzung der asiatischen Kunst Feng Shui, welche uns dabei behilflich ist, die Kraft unserer Lebensumgebung zu erkennen und zu nutzen.

Das klassische Feng Shui ist dabei die meistens praktizierte Form. Mithilfe der übermittelten Basiswerte wird bei dieser das positive Sheng Qi in der Lebensumgebung genutzt und das negative Sha Qi so weit wie nur möglich aus unserem Alltag ausgeschlossen.

Das Qi ist dabei die alles übergreifende Grundlage; nicht nur die des Feng Shui, sondern des Lebens. Yin und Yang – die Lehre vom Gleichgewicht und der Gegensätze – können dieses positiv als auch negativ beeinflussen.
Yin steht etwa für die Ruhe, die Nacht, die Dunkelheit und die Berge. Yang steht im Gegensatz für Helligkeit, Bewegung und den Tag. Im Groben könnte man Yin und Yang mit dem ewigen Wechselspiel des Lebens und Verlebens vergleichen; Das eine braucht das andere, um existieren zu können.

Yin und Yang sollten in der Lebensumgebung vorhanden und vor allem ausgewogen sein. Nur im passenden Zusammenspiel entsteht die nötige Balance, die es der Energie des Qi ermöglicht, sich auf all seinen Ebenen ausbreiten zu können.

Hinzukommen Werte wie das Wissen des I Ging – das Wissen rundum die kosmische Energie – und des BaZhai. Das BaZhai basiert auf den acht Himmelsrichtungen und deren Harmonien. Diese werden in die zwei Gruppen – der West- und der Ostgruppe – aufgeteilt. Da jeder Mensch und jedes Gebäude zu einer dieser Gruppen gehört, besitzt er/es vier stärkende und fördernde, sowie vier schwächende Himmelsrichtungen.

Das richtige Qi in unserer Lebensumgebung gibt uns Kraft. Es steigert unser Wohlbefinden und schenkt uns Ruhe, die uns wiederum Kraft schenkt.

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